Eskimo-Blog

Vertrieb ohne Kaltakquise.
Hintergründe und Tipps für den Vertrieb 4.0

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Was heißt Social Selling?

Was heißt Social Selling?

Ich habe kürzlich den Satz gehört, dass Kaltakquise einfacher ist mit einem Social Selling Profil. Ich glaube, Kaltakquise hat ausgedient. Viele Vertriebsmitarbeiter fragen sich, was Social Selling heißt. Diese Frage beantworte ich im Kurz-Video. Die ausführliche Antwort erhalten Sie hier im Blogbeitrag.

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Darum macht Vertriebsmarketing Kaltakquise überflüssig

Darum macht Vertriebsmarketing Kaltakquise überflüssig

Immer wieder sprechen mich Unternehmer und Vertriebsleiter an, weil sie Schluss machen wollen mit frustrierender Kaltakquise. In diesem Artikel erfahren Sie die Bedeutung von Vertriebsmarketing, die Aufgaben und wie Sie Kaltakquise überflüssig machen. Tipp: Im Video stelle ich die Vorlage vor, mit der wir erfolgreiche Vertriebsmarketing-Kampagnen entwickeln. Sehen Sie sich den Beitrag als Video im Eskimo-Videoblog an.

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Was heißt Vertrieb ohne Kaltakquise? Antworten auf Ihre Fragen im Videoblog

Was heißt Vertrieb ohne Kaltakquise? Antworten auf Ihre Fragen im Videoblog


Vertrieb ohne Kaltakquise heißt, dass Neukunden aktiv auf Sie zukommen. Wollen Sie Leads generieren ohne frustrierende Kaltakquise?
Im neuen Eskimo Videoblog beantworten wir Ihre Fragen rund um Neukundengewinnung ohne Kaltakquise. Im ersten Video erkläre ich den Unterschied zwischen Vertrieb mit und ohne Kaltakquise. Sie haben keine Lust auf Video? Kein Problem, hier lesen Sie den Beitrag in meinem Gastartikel „Das bedeutet Vertrieb ohne Kaltakquise“ auf vertriebsmanager.de


Mal ehrlich, wie oft haben Sie schon Tipps für Kaltakquise gegoogelt? Wie erfolgreich waren Sie wirklich damit? Wir von den Eskimos mit Kühlschränken glauben, dass Kaltakquise nur zum Erfolg führt, wenn Sie mit Ihrem Produkt gerade wirklich zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Wenn Sie also kein ein auf IT-Recht spezialisierter Anwalt sind, dem die DSGVO in den Schoß gefallen ist, dann werden Sie sich mit dem Verkauf Ihrer Produkte über Kaltakquise schwer tun.

Deshalb: vergessen Sie es und verschwenden Sie keine Zeit und Nerven mehr sondern stiften Sie Kundennutzen im Verkaufsprozess- von Anfang an.

Wie das geht, erkläre ich neuen Eskimo-Videoblog. Schreiben Sie Ihre Frage(n) über die Kommentarfunktion in den Feed bei Youtube oder an sbm@eskimos-mit-kuehlschraenken.de mit dem Betreff Videoblog. Jeden Donnerstag um 11 Uhr laden wir ein neues Video hoch.

Am 18.04. geht es um die Frage, wie der Einwand bestehender Anbieter behandelt wird, den man nicht wechseln möchte. Ebenso beantworte ich die Frage, welches Material verschickt werden kann, das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Reaktion führt. Welche Fragen treiben Sie in der Akquise um? Warum kommen neue Kunden nicht aktiv auf Sie zu? Schreiben Sie Ihre Frage als Kommentar unter das Video, wir antworten Ihnen.

A propos: Sie möchten mehr über die Hintergründe von Vertrieb 4.0 verstehen? Laden Sie sich hier den kostenlosen Leitfaden herunter.

Hochwertige Online-Leads: Diese drei Tipps sollten Sie kennen

Hochwertige Online-Leads: Diese drei Tipps sollten Sie kennen

B2B-Marketing spürt Umsatzdruck, weil Budgets für Online-Marketing stetig steigen. In der Budgetverteilung geht es nicht nur darum, wie viele Online-Leads an den Vertrieb übergeben werden. Es geht vor allem darum, wie viele Online-Leads ein Angebot erhalten haben und welche Quote davon in Umsatz konvertierte. Hier hat Marketing die Chance, mit Qualität im Lead-Prozess zu punkten. Denn zu oft werden Termine für den Vertrieb noch über Kaltakquise akquiriert, was die Qualität der Gespräche schwanken lässt.

Die drei wichtigsten Tipps, wie Sie hochwertige Online-Leads generieren, lesen Sie hier in meinem Gastbeitrag auf Office-dealzz.de, dem Hub für Hersteller und Händler in der Bürofachbranche.

Sie haben eine ganz konkrete Frage, wie Sie Ihren Vertrieb mit noch besseren Leads unterstützen können? Ihre Frage beantworte ich exklusiv für Sie im Eskimo-Youtube Blog Vertrieb ohne Kaltkaquise. 

Schreiben Sie mir einfach eine Email mit Ihrem Anliegen an sbm@eskimos-mit-kuehlschraenken.de und Sie erhalten meine Antwort als persönliches Video. Auch den Eskimo-Newsletter lege ich Ihnen ans Herz. Anmelden lohnt sich doppelt, denn nur im Newsletter lernen Sie anhand echter Praxiscases, welche Marketingmethoden wirklich funktionieren.

Welche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf, wenn Sie an Marketing und Vertrieb denken? Welche Erfahrungen haben Sie mit Kaltakquise gemacht und was haben Sie daraus gelernt? Das interessiert mich brennend! Schreiben Sie Ihre Erlebnisse in den Kommentarfeed.

Alternativen zur Kaltakquise: Wie Sie sich 2019 von der Kaltakquise befreien und nachhaltig neue Kunden gewinnen

Alternativen zur Kaltakquise: Wie Sie sich 2019 von der Kaltakquise befreien und nachhaltig neue Kunden gewinnen

Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie an Ihre Neukundenakquise denken? Investieren Sie immer noch in Kaltakquise, ohne dass es dabei zu zufriedenstellenden Ergebnissen kommt? Auf morethandigital.info, der Plattform für Digitalisierungs-Know-how, lesen Sie
hier meinen Gastartikel über Ihre Alternativen zur zeit- und kostenintensiven Kaltakquise inklusive drei konkreter Tipps, die Sie sofort umsetzen können.

Noch eine Empfehlung: Wenn Sie den Eskimo-Newsletter abonnieren, erhalten Sie regelmäßig brandheiße Tipps rund um Marketing und Vertrieb 4.0 und darüber, wie Sie sich nervige Kaltakquise sparen können.

Leads, Qualifizierung bestehender Leads und Konvertierung in echte Verkaufschancen: wovon hätten Sie gerne mehr? Wir, die Eskimos, sind gespannt auf Ihre Herausforderung und begleiten Sie ergebnisorientiert bei der Umsetzung Ihrer Vertriebs- und Marketingkampagnen.

Schreiben Sie mir an
sbm@eskimos-mit-kuehlschraenken.de, welche Erfahrungen Sie mit Kaltakquise versus eingehenden Leads gemacht haben. Ich bin gespannt auf Ihre Erkenntnisse.

Spenden Sie an Weihnachten 2018 drei Stunden Zeit!

Spenden Sie an Weihnachten 2018 drei Stunden Zeit!

Lieber Leser,

vielleicht geht es Ihnen wie mir: Ich bin eigentlich kein Großstadtkind, sondern auf dem Land aufgewachsen, wo jeder jeden kennt – und hilft. Wo es eine Gemeinschaft gibt, bestehend aus Menschen, mit denen man aufgewachsen ist. Wo es Orte gibt, an denen man

sich trifft, sich voneinander erzählt, sich unterstützt und gemeinsame Zeit verbringt. Neben Gesundheit ist Zeit wahrscheinlich das Wertvollste, was man sich gegenseitig wünschen und schenken kann. Leider will es das Schicksal manchmal anders. Es trifft die Jüngsten und Kleinsten in unserer Gesellschaft, die unheilbar krank werden oder so zur Welt kommen.

Damit diese Familien in Hamburg entlastet werden, bekommen sie Hilfe vom ambulanten Kinderhospiz Familienhafen in Hamburg. Drei Stunden in der Woche kommen Ehrenamtliche nach Hause und helfen, wo sie gebraucht werden.

Ausgebildet werden sie dafür im Vereinshaus in Hamburg-Ottensen. Dort hat uns Marie Rienecker, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Sponsoring empfangen, und uns die Arbeit des Vereins vorgestellt.

Diese und weitere Angebote kann der Familienhafen Hamburg zum großen Teil nur durch Spenden leisten. Wir, die Eskimos mit Kühlschränken, finden dieses Engagement herausragend. Deshalb unterstützen wir den Familienhafen mit einer Unternehmensspende in Höhe von 500,00€. Unsere Kunden, Partner und Freunde wollen wir ermuntern, ebenfalls zu spenden und den Gesamtwert zu verdoppeln.

Spendenkonto:
Familienhafen Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE21 251 2051 0000 4415 500
BIC: BFSWDE33HAN

Verwendungszweck: Spende/Eskimos/Ihre Firmenadresse. Bitte geben Sie für die Ausstellung der Spendenbescheinigung Ihre Adresse im Verwendungszweck mit an.

PS: Geld ist nicht alles. Der Familienhafen sucht dringend Ehrenamtliche. Wenn Sie in Hamburg wohnen und regelmäßig ca. drei Stunden haben, schreiben Sie eine Email an Marie Rienecker unter post@familienhafen.de.

„Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann“

Marie v. Ebner-Eschenbach trifft es auf den Punkt. Wir, die Eskimos mit Kühlschränken, wünschen Ihnen, dass Sie die bevorstehende Weihnachtszeit mit den wirklich wichtigen Dingen im Leben ausfüllen.

Damit Sie das Geschäftsjahr 2019 für Ihre Neukundenakquise gewinnbringend nutzen, sind wir ab 02. Januar 2019 wieder für Sie da.

Herzliche Grüße

Ihre Simone Brett-Murati & Team

So messen Sie Kosten-Nutzen im Marketing

So messen Sie Kosten-Nutzen im Marketing

Sie möchten einen Marketingexperten für die Umsetzung der Werbestrategien in Ihrem Unternehmen buchen , aber sind sich über den Kosten-Nutzen nicht im Klaren. Fragen Sie sich, was Sie für Ihr Geld im Marketing bekommen? Natürlich haben Sie gelesen, dass Vertriebsmarketing den Umsatz erhöht. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert.

Fachlatein – Wo bleibt der Kundennutzen?

Content Marketing, Lead Generation Tools, Inbound-Kampagnen, PR, ist das nicht irgendwie alles dasselbe? Als Geschäftsführer oder leitender Angestellter möchten Sie nicht mit englischsprachigen Fachbegriffen beworfen werden, sondern Ihren konkreten Nutzen hinter einem Auftrag sehen. Im Vertriebsmarketing geschieht genau das. Sie sehen Ihre Ergebnisse direkt und in Zahlen. Mehr noch: Sie stellen Ihre Planung darauf ab. Denn Vertriebsmarketing hat die Aufgabe, die Differenz zwischen Umsatz-Forecast und Vertriebs-Forecast zu schließen. Oder anders formuliert: Wir schließen die Lücke zwischen harten Fakten und blumiger Marketingsprache. 

 

Zunächst gilt: Eine Marketingmaßnahme ist dann gut, wenn sich der Kundennutzen in vertrieblichen Kennzahlen ablesen lässt.

 

Als Expertin für Vertriebsmarketing hat mich das Fehlen klarer Vertriebskennzahlen in klassischen Marketingkampagnen stets frustriert.  Vielen Unternehmern geht es heute noch so. Sie fragen sich, was sie davon haben, wenn sie mehr Besucher auf ihrer Webseite haben oder in sozialen Kanälen präsent sind – gerade Social Media Posts sind flüchtig – was soll das nachhaltig zum Unternehmenswachstum beitragen?

Meine Kunden fragen mich zu Beginn häufig, welche Ziele sie zu erreichen erwarten können und was geschieht, wenn diese verfehlt werden. „Wie kann die Leistung objektiv gemessen werden? Was passiert, wenn subjektiv die Leistung nicht passt?“ Gerade die Kalkulation und Abrechnung nach Tagessätzen lässt oft Spielraum für Diskussionen und Interpretationen.

Im klassischen Marketing und auch in der Kaltakquise bleibt das Ergebnis häufig offen oder Ziele werden flexibel umdefiniert. Sie wollten den Verkauf des neuen Sortiments ankurbeln, haben jedoch nun mehr Newsletterabonnenten – ein positives Ergebnis, das Ihnen jedoch kurzfristig keinen greifbaren Nutzen bringt.

 

Marketingmaßnahmen mit vertrieblichen Kennzahlen messen – so geht’s


Jede Stufe im Verkaufsprozess wird mit Conversion Rates hinterlegt – diese Zahl drückt aus, wie viele potentielle Kunden es von der vorherigen Stufe auf die nächste Ebene schaffen. Im ersten Schritt der Planung werden die anzunehmenden Conversion Rates pro Stufe definiert. Die Werte basieren oft auf Erfahrung – essentiell für eine realistische Planung ist aber eine nachvollziehbare Faktenlage. Das bedeutet, Unternehmen jeder Größe sollten in ihrem CRM auf einen Blick folgende Aussagen nachvollziehen können

  • Wie hoch ist die Differenz zwischen Umsatz-Forecast und Vertriebs-Forecast, also welches Volumen muss zusätzlich erwirtschaftet werden, um den Umsatz-Forecast zu erfüllen
  • Ausgehend vom Durchschnittsvolumen eines Auftrags, wie viele Aufträge (Neukunden) müssen dann gewonnen werden. Dies ist die wichtigste Kennziffer für das Vertriebsmarkting, denn schließlich werden alle Kampagnen danach ausgerichtet, den Vertrieb mit qualifizierten Opportunities in die Lage zu versetzen, genau dieses Ziel zu erreichen
  • Aus wie vielen Kontakten, die Sie über Mailings, Direktmarketing oder Kaltakquise ansprechen, werden Opportunities
  • Wie viel Prozent davon erhalten ein Angebot
  • Wie viel Prozent davon werden Kunden und in welchem Zeitraum

Auf diese Art und Weise können Sie außerdem zurückverfolgen, wie viele Kontakte im Vertriebsmarketing angesprochen werden müssen, um die erforderliche Zahl an Neukunden zu gewinnen. Die Stufen im Akquiseprozess und die Kriterien, um diese zu erreichen, lassen sich natürlich noch weiter verfeinern und sich branchen- und produktabhängig.

Für das Vertriebsmarketing sind die Conversion Rates zwischen den Stufen wichtige KPIs, da sie qualitativ und quantitativ messbar sind. Speziell die Prozessschritte bis zur Übergabe eines qualifizierten Leads an den Vertrieb sind bis zu einem gewissen Grad steuerbar, z.B. passende Kontakte identifizieren, Ansprechpartner qualifizieren und Bedarf verifizieren.

Analysiert man die Conversionsraten zwischen den einzelnen Stufen genauer, lässt sich schnell identifizieren, an welcher Stelle im Prozess es immer wieder hakt und Maßnahmen zur Verbesserung können zielgerichtet entwickelt und umgesetzt werden.

Die Zielvorgabe an das Vertriebsmarketing lautet dann die stetige Verbesserung der Conversion Rates auf den beeinflussbaren Ebenen. Auf diese Weise werden auch Interaktionen in sozialen Kanälen oder Downloads von Whitepapern messbar – vorausgesetzt, sie sind in den vertrieblichen Prozess und in die Vertriebskampagne aktiv eingebunden.

 

Das sollte Ihr künftiger Marketingdienstleister können 

Ihr perfekter Dienstleister für Ihr Vertriebsmarketing weiß, dass Vertriebskampagnen auf vertrieblichen Kennzahlen basieren. Meine Philosophie ist, Marketing Know-how mit Vertriebszielen zu verbinden und Kunden so gut wie möglich mitzunehmen. Um den Kundennutzen transparent zu machen, arbeite ich mit Inhouse-Strategen und Vertriebsexperten eng zusammen – und tüftle nicht im stillen Kämmerlein vor mich hin. Dieser Ansatz funktioniert hervorragend. Damit es später kein böses Erwachen gibt, sollten Sie diese Punkte bei der Auswahl Ihres Dienstleisters berücksichtigen:

  • Zum Beginn der Zusammenarbeit gilt es, eine klare Aufgabenstellung zu definieren
  • Die Agentur muss nachvollziehbar die Schritte darlegen, wie sie die Aufgabe erfüllen will und wie das Ergebnis aussieht
  • Im Vertriebsmarketing kann das Ergebnis meist in Relation gesetzt werden zu vertrieblich messbaren Kennzahlen


Vertrauen zurückgewinnen

Würden Sie einen Marketingexperten dafür bezahlen, verschiedene Conversion Funnel anzulegen, um zu testen, welcher Funnel mehr Leads generiert – ohne eine Erklärung, was all diese Wörter bedeuten? Vertriebsmarketing gibt das Vertrauen in Marketingstrategien zurück und spricht Klartext, in Form von Ergebnissen, die im Vertrieb erstrebt und verstanden werden.

Die Eskimos mit Kühlschränken sind Ihre Experten für Vertriebsmarketing.

Lernen Sie uns kennen und profitieren Sie von der ersten Minute an von klarer Kommunikation, offenen Gesprächen und einem Plus an fachlichem Know-how.  

 

 

 

Diese drei Fehler machen Unternehmen in Vertriebskampagnen immer wieder  

Diese drei Fehler machen Unternehmen in Vertriebskampagnen immer wieder  

Haben Sie schon mal versucht, über Kaltakquise Kunden zu gewinnen und der Erfolg stellte sich nicht erwartet ein? Wahrscheinlich haben Sie einen dieser drei Fehler gemacht. Dann geht es Ihnen wie den meisten Unternehmen. Hier erfahren Sie, wie Sie es besser machen können.


1. Die Einstellung: Viel hilft viel?

Oft habe ich bei der Frage nach Adressen und Selektion die Antwort gehört „Wir schreiben einfach alle an“. Dahinter steht die Annahme, dass man in der Masse vorhandener Daten, die ja potentiell mit dem Kundenkreis zu tun haben, schon genügend Interessenten finden wird. Die Realität lehrt die Erfahrung, dass es oft doch nicht so ist – sei es, weil die falschen Ansprechpartner angesprochen wurden, für die das Produkt schlichtweg keine Relevanz hat. Oder weil es schon Dienstleister gibt, und man die Erfahrung macht, dass das eigene Unternehmen doch nicht so bekannt ist wie angenommen und niemand auf einen „gewartet“ hat.

 

Richtig ist, dass meistens überhaupt nicht klar ist, wie viele Kontakte eigentlich benötigt werden, um in der Angebotsphase eine ausreichende Anzahl Eisen im Feuer (Opportunities) zu haben.

 

Dabei fängt damit der gesamte Prozess einer Vertriebskampagne an. Diese wichtige Kennziffer errechnen Sie, wenn Sie von Ihrem Umsatzziel den vertrieblichen Forecast abziehen und die Differenz durch Ihr durchschnittliches Auftragsvolumen teilen. Nehmen wir an, Ihr geplantes Umsatzvolumen ist 1 Mio € doch der Jahres-Forecast deckt nur 650.000€ ab. Bei einem durchschnittlichen Auftragsvolumen von 50.000€ brauchen Sie sieben neue Abschlüsse, um Ihr Umsatzziel zu erreichen.

Die Anzahl der Kontakte, die Sie dafür ansprechen wollen, liegt aber weitaus höher. Um diese Zahl zu ermitteln, rechnen Sie rückwärts, ausgehend von der Anzahl der erteilten Aufträge im Vergleich zur Anzahl aller ausgestellten Angebote.

Der Glaube an „viel hilft viel“ liegt zwar nahe, da die Zahl der anzusprechenden Kontakte meist ein um ein Vielfaches höher liegt, als die Anzahl der eingegangenen Auftragserteilungen. Es ist aber ein Fehler, sich nur darauf zu verlassen.

Denn noch wichtiger als Masse, ist die Qualität der Ansprechpartner. Es geht nicht um den glücklichen Zufallstreffer, sondern darum, kontinuierlich und systematisch die richtigen Kunden anzusprechen.

Dies setzt voraus, dass Sie genau wissen, wer auf Kundenseite die Entscheidungen zu Ihren Gunsten trifft. Zu dieser Person wollen Sie unbedingt einen persönlichen Draht aufbauen, am besten bereits von Anfang an.

Viele gehen im ersten Schritt über die Fachabteilung, weil hier der Einstieg über ein konkretes Produkt meist viel einfacher ist. Schließlich hat das Gegenüber grundsätzlich Interesse und wird sich gern mit Ihnen austauschen. Wenn er aber keine Entscheidungsbefugnis hat, sollten Sie schnellstmöglich dafür sorgen, dass er Ihnen gegenüber den Entscheider benennt und Sie weiterempfiehlt.

 

2. Die Kommunikation: Am Kunden vorbei oder mitten auf die Agenda?

Mit dem richtigen Ansprechpartner steht und fällt der Erfolg Ihrer Vertriebskampagne. Wie heißt es so schön: „Lieber der hässlichste Brief an die richtige Zielgruppe, als in Schönheit sterben.“

Wenn Sie die Fragen und Herausforderungen des Entscheiders wirklich kennen, können Sie auch eine exakte Lösung benennen. Machen Sie dabei nicht den Fehler und verpacken Sie Ihr gesamtes Portfolio in einer Kampagne. Leichter für den Kunden ist es, sich exakt auf ein Thema zu konzentrieren und aus Kundensicht zu argumentieren.

Sich eingehend mit seiner Zielgruppe zu beschäftigen, heißt, zu verstehen, wie sie tickt, was sie motiviert, welche Kriterien ihre Entscheidung beeinflussen. Dazu benötigen Sie einerseits die Insights aus dem Praxisleitfaden „Wie B2B Kunden heute ticken“.

Ein weiteres wichtiges Tool in der Vorbereitung ist das Buyer Persona Profil. Das Profil erfasst Persönlichkeit und Verhalten Ihres Ansprechpartners fiktiv oder auf Basis echter Kundeninterviews und liefert die wichtigste Grundlage, um eine wirklich zielgenaue Ansprache und Argumentation zu entwickeln.

Sie interessieren sich für eine Vorlage des Buyer Persona Profils? Kontaktieren Sie mich unter sbm@eskimos-mit-kuehlschraenken.de.

 

3. Die Umsetzung: Zielgerichtet und strukturiert
Vertriebskampagnen sind der effektivste Weg, das Potential von Marketing und Vertrieb voll auszuschöpfen. Denn Vertriebskampagnen werden gemeinsam geplant, umgesetzt und auf Ergebnisse hin überprüft. Indem Marketing und Vertrieb ihr Know-how zusammenbringen, sind Kampagnen zielgerichteter und es entsteht ein spürbarer Nutzen für den Kunden. Die Zeit, die Sie in akkurate und realistische Vorbereitung investieren, wird sich bei der Ergebnisüberprüfung später auszahlen.

Was passiert im Sales Funnel und wer macht was?

Customer Journey Vertriebsprozess Zuständig
Aufmerksamkeit Passende Kontakte identifizieren Marketing
Mögliches Interesse Ansprechpartner qualifizieren Marketing
Qualifiziertes Interesse Anfrage und Bedarf verifizieren Marketing
Konkreter Bedarf Umsatzpotential und Abschlussdatum qualifizieren Vertrieb
Kaufwunsch Angebot erstellen Vertrieb
Kaufabsicht Verhandeln Vertrieb
Kaufen Abschluss Vertrieb

Von der Planung, über die Umsetzung bis hin zum Monitoring sitzen Vertrieb und Marketing an einem Tisch. Dabei geht es nicht nur darum, die Vorgehensweise nach dem obigen Beispiel festzulegen. Für eine quantitative und qualitative Erfolgsmessung werden die einzelnen Stufen mit KPIs hinterlegt. Denn die Conversion Rates eines Leads pro Stufe dienen gleichzeitig als Kampagnenziele, die auf diese Weise klar verfolgt werden.

Ihr Vorteil: Bei starken oder außergewöhnlichen Abweichungen der Conversion Rates von der Norm kann ad hoc entweder mit Gegenmaßnahmen entgegengesteuert oder mit mehr Ressourcen investiert werden, um einen positiven Trend zu verstärken.

Fazit:
Vertriebskampagnen sind die effektivste Methode, um den Vertrieb zielgerichtet zu unterstützen. Vermeiden Sie Fehler, indem Sie die oben stehenden Tipps beherzigen. Mit einer klaren Zielsetzung, indem Sie bei der Ansprache die Kundenbrille aufsetzen und ohne das pauschale Gieskannenprinzip werden Sie erfolgreich.

Was sind Ihre Herausforderungen in der Kundenakquise? Schreiben Sie mir unter sbm@eskimos-mit-kuehlschraenken.de

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Kaltakquise adé

Vertrieb ohne Kaltakquise heißt, zu wissen, wie Kunden im B2B heute ticken. Im Eskimo-Praxistipp erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen.

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